Lena Schätte (* 25. Oktober 1993 in Lüdenscheid) ist eine deutsche Schriftstellerin.[1] Sie wurde mit dem Roman Das Schwarz an den Händen meines Vaters bekannt.[2] Für den Prosatext Schnapstage erhielt sie 2024 den W.-G.-Sebald-Literaturpreis.[3] Im Jahr 2026 wurde sie mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet.
Lena Schättes literarisches Debüt Ruhrpottliebe erschien 2014 im Marlon Verlag.[1] Parallel arbeitete sie mehrere Jahre als Psychiatriekrankenschwester im Ruhrgebiet.[4] 2020 nahm sie ein Studium des Literarischen Schreibens am Deutschen Literaturinstitut Leipzig auf.[1] 2023 war sie Hausgast im Literarischen Colloquium Berlin, erhielt ein Aufenthaltsstipendium des Berliner Senats und arbeitete in der Redaktion der Anthologie Tippgemeinschaft mit.[5] Heute betreut sie suchtkranke Menschen in Lüdenscheid und schreibt weiterhin Prosa.[1]
Quelle: Wikipedia